Costa del Sol

Costa del Sol

Mehr als dreihundert Sonnentage im Jahr?
Ja, das gibt es noch in Europa. Und sogar ganz ohne Winter, hier, tief im Süden Spaniens. Zu Recht trägt die Costa del Sol diesen Namen, die Sonnenküste heißt das auf Deutsch.

Am südlichsten Zipfel des Kontinents, in Andalusien, liegt sie. Hinter der Küste recken die Kordilleren ihre bizarren Felskronen und Gebirgskämme in den meist wolkenlosen Himmel, und gegenüber, auf der anderen Seite des Mittelmeeres, ragen die Gebirge Marokkos empor.


Schaut man einmal genauer auf die Karte, sieht man, dass die Costa del Sol sogar südlich von Tunis liegt. Von Almería im Osten über Málaga und Marbella bis zur Südspitze Spaniens bei Tarifa im Westen reicht sie, ein fast endloser Reigen von Stränden ist das unter der Sonne Andalusiens.

Der noch vor fünfzig Jahren fast vergessene Landstrich am Rand Europas hat eine Karriere ohnegleichen hinter sich: Eine Handvoll armer Fischernester oder auch Minenorte, deren Menschen mehr schlecht als recht ihr karges Auskommen mit Fischfang und Erzen fristeten, wurde zu einem der größten zusammenhängenden Feriengebiete der Welt.

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